Random Thoughts #4

Zum Beginn des neuen Jahres kommt heute mal wieder ein buntes Potpourri von Dingen, die nicht umfangreich genug sind, ihnen einen eigenen Eintrag zu widmen oder die es schlicht nicht wert sind.
So zum Beispiel 50 Shades of Grey.
Ich habe immer noch keinen Ahnung, wo genau das herkam, aber plötzlich war es da und gehypt noch und nöcher. Auf jeder Bestellerliste auf Platz eins, bei Amazon immer irgendwo in den Empfehlungen. Worum genau es eigentlich geht war nie so richtig herauszufinden; also hab ich mir auf Wikipedia mal eine Zusammenfassung durchgelesen.
Oh Gott. Naja. Ich muss es ja nicht lesen.
Irgendwann war ich dann aber doch so gelangweilt (und ich ziehe ja nur ungern voreilige Schlüsse), dass ich angefangen hab, es doch zu lesen.
Ja. War noch schlimmer als ich erwartet hatte. Die Story ist … naja, nicht die hohe Kunst, wäre aber sicherlich erträglicher, wenn die Autorin nicht einen so offensichtlich begrenzten Wortschatz hätte. Meine Güte, ich hab storytechnisch sicherlich schon ähnlich anspruchsvolle Bücher gelesen und Sachen, die noch weniger Story hatten. Dann hat Ana bei ihrem ersten Mal auch noch „Holy cow.“ gemurmelt (das haben alle ständig gemacht! murmeln! alle haben gemurmelt, verdammte Scheiße, kein normaler Mensch macht das ständig!). Das war ja schon eigentlich das, was das Fass zum Überlaufen gebracht hat, aber ich hab trotzdem eisern weitergelesen. Aber dann kam dieser ominöse Vertrag. Das war es dann für mich. Ich hab mich eine Runde kringelig gelacht und das Buch vom Kindle gelöscht. Ein Drittel hab ich immerhin gelesen. Und kann jetzt sagen:
Ich hätte aus der Zusammenfassung ruhig den vorschnellen Schluss ziehen sollen, dass das Buch Zeitverschwendung ist.
Ich habe mich dann entschieden, ein zweites Mal Auf Befehl des Königs zu lesen, dieses Mal allerdings auf Englisch. Auch nicht superanspruchsvoll, aber wenigstens ist der Wortschatz von Julie Garwood größer. Und das Buch ist witzig. Und die weibliche Hauptrolle ist nicht gnadenlos dämlich und stolpert über ihre eigenen Füße.

Monatsfavoriten Dezember 2012

  • Jade Maybelline Volum‘ Express Mascara, Fb. Schwarz
  • Astor Anti Shine Mattitude Puder, Fb. 002
  • essence breaking dawn pt.2 Rouge
  • Kiko Rouge, Fb. 110
  • Balea Professional Oil Repair Haaröl
  • Parfüm (ganz allgemein, kein spezielles)

Gelesene Bücher 2012

  1. Schweinsgalopp (Terry Pratchett)
  2. A Clash of Kings (George R.R. Martin)
  3. A Hat full of Sky (Terry Pratchett)
  4. I shall wear Midnight (Terry Pratchett)
  5. The Tributes of Panem (Suzanne Collins)
  6. Catching Fire (Suzanne Collins)
  7. Mockingjay (Suzanne Collins)
  8. Harry Potter and The Chamber of Secrets (J. K. Rowling)
  9. A Storm of Swords (George R.R. Martin)
  10. Equal Rites (Terry Pratchett)
  11. Wyrd Sisters (Terry Pratchett)
  12. Lords and Ladies (Terry Pratchett)
  13. Reckless – Lebendige Schatten (Cornelia Funke)
  14. Der Hobbit – Oder Hin und zurück (J.R.R. Tolkien)
  15. Hogfather (Terry Pratchett)
  16. Risen 2 – Dark Waters (Steven Savile)
  17. The Bride (Julie Garwood)

Dazu kommen ein Drittel von 50 Shades of Grey und etwa 80 Seiten von Rattentanz, bevor ich jeweils entschieden habe, dass die Bücher meine Zeit nicht wert sind. Und etwa 10% der Complete works of H.P. Lovecraft (da lese ich immer so mal zwischendurch weiter, sind ja Kurzgeschichten).
Und welches war das beste unter den 17? Schwer zu sagen, weil sie sich teilweise nicht vergleichen lassen; Pratchett und Martin sind Welten. Von daher: Lords and Ladies und A Storm of Swords. Das eine, weil ich mich schlapp gelacht hab und das andere, weil es gut war und ist. Und den Tiffany-Zyklus, zu dem A Hat full of Sky und I shall wear Midnight gehören, kann ich sowieso nur jedem empfehlen. Aber hier würde ich sagen: Mit dem ersten Buch des Zyklus‘ anfangen und in richtiger Reihenfolge lesen, ansonsten ist die Entwicklung, die Tiffany durchmacht ein wenig konfus. A Song of Ice and Fire empfehle ich sowieso ungefragt jedem, der mir übern Weg läuft und sich mit mir über Bücher unterhält. Alerdings nur, wenn man nichts schönes lesen will. Versteht mich nicht falsch. Die Bücher sind unheimlich gut, nur nicht schön. Ist auch der Grund, warum ich grad nicht weiter lesen will. Mir steht grad der Sinn nach etwas Schönem. Deswegen auch als letztes Buch des vergangenen Jahres The Bride.

Der Entschluss ist gefallen: Im Februar trenne ich mich von meinen langen Haaren. Ein bisschen wehmütig wird mir schon zumute, aber es muss sein. Der Stufenschnitt nervt mich extrem und beim letzten Friseurbesuch hat die Trulla mir die Haare total asymmetrisch geschnitten. Nie wieder zu dem Friseur. Ich habe meine Lektion gelernt. Spontan und geizig sein ist eine schlechte Kombination.

Positiv überrascht hat mich übrigens Der Hobbit – Eine unerwartete Reise. Ich war ja sehr skeptisch. Bin es bez. der Aufteilung in drei Filme auch immer noch, aber den ersten fand ich toll. Martin Freeman ist ein toller Bilbo und die Zwerge sind auch gut besetzt. Und sie haben die Lieder übernommen! Gesungen! Ich war begeistert. Da hatte der Film mich.

Oh Gott, ich bin so froh, dass ich bei mir kein Privatfernsehen hab. Werbung macht einen ja bald genauso blöd wie das Nachmittagsprogramm bei RTL.

Und damit machen wir mal Schluss für heute :)

Yours, Aly <3

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