Ausprobiert: Diamant Eiszauber

Jetzt wird das Wetter zwar schon wieder etwas schlechter, aber Sommerfeeling kam ja inzwischen schon auf.
Um bei den heißen Temperaturen nicht zu zergehen, gehen wir schwimmen oder kalt duschen und essen Eis.
Ein bisschen nervig ist Eis kaufen aber, besonders falls man keine Kühltasche mit Kühlakkus oder den Supermarkt direkt vor der Haustür hat. Selbst bei kurzen Wegen droht die Leckerei sich dünne zu machen. Und halb angetautes und wieder gefrorenes Eis bekommt immer so eine eigenartige Konsistenz.
Warum also nicht mal versuchen, Eis selbst zu machen?
Eismaschinen gibt es ja momentan wieder in Hülle und Fülle zu kaufen. Das Ergebnis ist sogar recht passabel, wenn man denn den Rührbehälter ordentlich eingefroren hatte.
Da tut sich auch schon das große Problem bei mir auf: In meinem Gefrierschrank würde es durchaus schwer werden, so einen Behälter einzufrieren. Wenn, dann hätte ich nur für einen Minibehälter Platz und das lohnt sich nun wahrlich nicht.
Man kann natürlich auch ohne Eismaschine selbst Speiseeis machen, in meinem Kochbuch sind sogar diverse Rezepte. Aber das muss man regelmäßig aus der Kühlung nehmen und durchrühren, damit es eine schöne Konsistenz bekommt.
Als ich nun letzte Woche daheim war bin ich auch wieder in den Genuss von Privatfernsehen gekommen und somit natürlich auch zu dem tollen Erlebnis von massig Werbung. Ein Spot bot jedoch etwas interessantes. Schon letztes Jahr habe ich ihn im Sommer gesehen und überlegt, das beworbene Produkt mal auszuprobieren. Irgendwie verschwand das jedoch wieder aus meinem Gedächtnis und wurde erst jetzt wieder wachgerufen.
Das beworbene Produkt: Diamant Eiszauber.
Der Hersteller verspricht:
„Lieblingseis im Handumdrehen selber machen, ganz ohne Eismaschine. […] In keiner Kühltheke zu finden und grenzenlos kreativ: individuell, lecker und zart schmelzend wie aus der Eisdiele.“
Klingt sehr verlockend. Vor allem, weil man zwischendurch nicht rühren muss. Und weil man sich quasi jede Eissorte machen kann, die einem vorschwebt.
Als ich nun am Dienstag einkaufen war, sah ich auch einen Aufsteller von Diamant Eiszauber, entschloss mich, es auszuprobieren und nahm 2 Packungen mit. Es gibt 3 verschiedene Sorten: für Zubereitung mit Milch, mit Joghurt oder mit Früchten. Ich habe mich für die Variante mit Milch entschieden.

Inhalt der Packung: 200 g Pulver für selbstgemachtes Speiseeis
Preis: €1,89
Ergibt: 1 Liter Eis

Zubereitet wird das Ganze mit 350 ml Milch. Die Milch wird mit dem Pulver aufgeschlagen wie Schlagsahne. Ist man fertig, hat es die Konsistenz von Paradiescreme. Man fügt dann noch etwas für den Geschmack hinzu. Vanilleschotenmark, Kakao, Sirup oder – wie in meinem Fall – zerbröselte Kekse. Ich hab mir nämlich Black-5-Keks-Eis gemacht. Schlussendlich füllt man die Creme in einen Behälter (am besten eine leere Eisschachtel) und friert es ein. Laut Packung soll es etwa 5 – 8 Stunden dauern, bis das Eis dann fertig ist. Ganz ohne Rühren zwischendurch!
Ich war sehr skeptisch, als ich mit dem Anrühren fertig war. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass es am Ende eine cremige Konsistenz hat, die man mit Speiseeis vergleichen kann. Aber wenigstens kam tatsächlich etwa 1 Liter Eis raus. Also auf jeden Fall schon mal ein Packungsversprechen gehalten.
Viele, viele Stunden später habe ich dann mein Eis probiert.
Und ich muss sagen, ich war sprachlos.
Keine Eiskristalle sondern tatsächlich das zart-cremige Eis, das mir die Werbung und die Packung versprochen hatten.
Das fertige Eis – es verdient diesen Namen wirklich – ist durchaus vergleichbar mit gekauftem Speiseeis. Ich würde sogar fast so weit gehen und sagen, dass es besser als manches Billigeis ist.
Geschmacklich kann ich mich auch nicht beklagen. Schmeckt so, wie ich es von einem Milchspeiseeis erwarte. Und mit den Keksen sogar richtig gut.

Fazit: Diamant Eiszauber für Milch kann ich definitiv weiterempfehlen. Ich weiß allerdings nicht, ob ich damit auch Vanilleeis machen würde. Gutes Vanilleeis gibt es in jedem Supermarkt zu einem günstigen Preis. Ich meine, dass es sich da nicht unbedingt lohnt, das Geld für den Eiszauber und zusätzlich noch eine Vanilleschote auszugeben.
Aber für Eissorten, die es nicht in jedem Supermarkt gibt oder die es gar nicht so zu kaufen gibt, ist es definitiv sein Geld wert. Die Zubereitung ist einfach und schnell.
Wer keinen Platz für eine Eismaschine hat, sollte den Eiszauber ruhig mal ausprobieren.

Also alle an die Mixer und Eis selber machen :)

Yours, Aly

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Das Rezept zum Sonntag

Bevor ich es noch komplett vergesse, teile ich jetzt (besser spät als nie) noch das Rezept der Muffins, die ich am Donnerstag gemacht habe, mit euch.
Irgendwie war ich extrem mit Uni und lesen beschäftigt.
Diese Woche war die zweite von meinen beiden Unterrichtsstunde. Meine Güte, ich hab alles geschafft. Ich bin so stolz. Dann war Freitag noch Seminar gestalten angesagt. Wie immer hab ich leicht zu spät angefangen mit meinen Vorbereitungen und habe dann entsprechend bis spät in die Nacht hinein Aufgaben vorbereitet.
Und dann natürlich A Storm of Swords. Endlich habe ich es mal wieder geschafft, ein bisschen mehr zu lesen. Bis jetzt eindeutig das beste Buch der Song-of-Ice-and-Fire-Reihe. Aber zwei liegen ja dann noch vor mir. Vielleicht ändert sich diese Meinung auch noch.
Eigentlich komisch, dass ich das Buch so extrem gut finde. Eigentlich ist es nämlich furchtbar x’D
Naja. Ich bin gespannt, was noch passiert.
Und hier nun das versprochene Rezept. Viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit!

Zutaten (für ca. 12 Stück):

  • 250 g Mehl
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 2 TL Backpulver
  • ½ TL Natron
  • ½ TL geriebene Zitronenschale
  • Salz
  • 2 Eier
  • 100 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 300 g saure Sahne
  • 80 ml Öl
  • ½ Fläschchen Zitronenaroma
  • Milch, Zitronensaft

Zubereitung:

  • in einer großen Schüssel Mehl, Mandeln, Backpulver, Natron und Zitronenschale mischen
  • in einer zweiten Schüssel die Eier, den Zucker und den Vanillezucker verquirlen
  • saure Sahne und Öl unterrühren
  • Zitronenaroma unterrühren
  • Eimischung zur Mehlmischung geben und alles mit einem Schneebesen vermischen, bis alle Zutaten feucht sind
  • nach Belieben noch Milch (für Fluffigkeit) und Zitronensaft (für ein stärkeren Zitronengeschmack) unterrühren
  • Teig in Muffinförmchen füllen und bei 175°C etwa 25Minuten backen

Yours, Aly

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[Rezept] Sonntagsessen ~ Tomaten-Käse-Pizza~

*seufz*
Schon wieder sind drei Wochen rum und es war heute an mir zu kochen. Und natürlich will ich euch das Rezept nicht vorenthalten :)
Bon Appétit!

Zutaten:

  • 500 g kleine Tomaten (z.B. Kirschtomaten)
  • 200 g Feta
  • 300 g Frischkäse
  • 1 EL (grober) Senf
  • 1 Pizzaboden
  • Thymian, Rosmarin, Basilikum
  • außerdem: Quiche- oder Springform Ø 26 cm, Fett für die Form

Zubereitung:

  • Tomaten waschen, halbieren und beiseite stellen
  • Feta zerbröseln
  • Hälfte der Feta-Krümel mit dem Frischkäse vermischen
  • Senf unter die Käsemischung rühren
  • Käsemischung mit den Kräutern, Salz und Pfeffer würzen
  • Form einfetten und Pizzaboden darauf verteilen, dabei einen etwa 2 cm hohen Rand formen (bei der Quicheform ist das leichter, die ist etwa so hoch)
  • Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen
  • Käsemischung auf dem Boden verteilen
  • Tomatenhälften auf die Käsemischung legen und mit dem restlichen Feta bestreuen
  • bei 175°C etwa 20 – 30 Minuten backen

Zeitaufwand: etwa 10 – 15 Minuten Vorbereitung + Backzeit
Varianten: statt Hefeteigboden Blätterteig oder ein Quicheboden

Fertige Pizzaböden gibt es mittlerweile fast überall, entweder einzeln oder als Pizza-Pack mit Tomatensoße dazu. Man kann den Boden natürlich auch selbst machen, aber da es sich bei dieser Variante um einen Hefeteig handelt, ist das ziemlich zeitaufwändig.

Yours, Aly

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[Rezept] Beeren unter Maiskruste & Himbeer-Shake

Heute war mal ein schöner Tag.
Ausnahmsweise hat mal alles geklappt:
Java-Programm hab ich ohne große Schwierigkeiten heute Vormittag fertig gemacht und es lief! Es hat einfach funktioniert. Ich war im 7. Himmel.
Meine Douglas Box of Beauty kam heute pünktlich bei mir an und enthielt alles, was ich mir ausgesucht hatte.
Und das beste heute Vormittag: Ich hab meinen verloren geglaubten Zweitschlüssel wiedergefunden.
Am Nachmittag ging es genauso toll weiter.
Java-Programm wurde anstandslos abgenommen und das neue UML-Diagramm haben mein Partner und ich auch noch fertig bekommen.
Ich konnte mich dann nicht mal am dazu bringen am Wetter rumzunörgeln, dass sich, als ich auf dem Heimweg war (natürlich ohne Regenschirm), dazu entschieden hat eklig zu werden. Nein, ich bin dann sogar nochmal im Regen (dieses Mal absichtlich ohne Schirm) zum Supermarkt um die Ecke um etwas Hübsches zum Nachtisch heute abend zu suchen.
Einen genauen Plan hatte ich nicht. Vielleicht was mit Obst. Beeren unter Maiskruste geisterte schon irgendwo in meinem Kopf herum. Und dazu…Pudding? Also ab mit den Tiefkühlhimbeeren und dem Pudding in den Einkaufsbeutel und damit ihr auch was davon habt, hier das Rezept für:

Beeren unter Maiskruste

Zutaten:

  • 300g gemischte Sommerbeeren (TK oder frisch)
  • 2 EL Vollrohrzucker
  • 60g Maisgrieß
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Butter
  • 50ml Milch
  • 1 großer EL flüssigen Honig
  • 1 EL Zitronensaft

Zubereitung:

  • Beeren in gefetteter, ofenfester Form verteilen und mit dem Zucker bestreuen
  • Maisgrieß, Backpulver und Salz verrühren
  • Milch dazugeben und auf den Beeren verteilen
  • ggf. Honig in einem kleinen Topf verflüssigen (oder in einer Tasse kurz bei hoher Stufe in die Mikrowelle)
  • Butter schmelzen
  • Honig mit der flüssigen Butter und dem Zitronensaft verrühren und darüber träufeln
  • bei 200°C für 10-20 Minuten in den Ofen

Wer das Kompott noch ein bisschen extravaganter gestalten möchte, serviert das Ganze mit einer Kugel Vanilleeis. Oder mit Vanillepudding (Schoko ist nicht ganz so lecker dazu).

Da ich noch Himbeeren übrig hatte habe ich damit noch einen Himbeer-Joghurt-Shake gemacht. Sehr simpel und sehr lecker (besonders, wenn dann mal richtig Sommer wird).

Himbeer-Joghurt-Shake

Zutaten (für ca. 0,5l)

  • 200 g TK-Himbeeren (angetaut)
  • 1 Becher Naturjoghurt (150 g)
  • Milch
  • außerdem: Pürierstab

Zubereitung:

  • Himbeeren und Milch in ein Gefäß geben und gut pürieren
  • Joghurt zugeben und nochmals kurz pürieren

 Musikempfehlung: etwas ruhigeres. z.B. Poets of the Fall

Viel Spaß beim Nachkochen und Guten Appetit!

Yours, Aly

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[Rezept] Schoko-Kirsch-Muffins


So meine Lieben. Heute kommt wie versprochen das erste von hoffentlich vielen Rezepten :)
Bis jetzt sind das definitiv meine Lieblings-Muffins (man weiß ja nie, auf was für Rezepte man noch so stößt). Ich liebe Kirschen und Schokolade, was ist also näherliegend als Schoko-Kirsch-Muffins zu meinen Lieblingen zu erklären?
Ein paar Sachen noch vorweg.Nicht jeder hat ein Muffinblech oder einzelne Silikonförmchen daheim. Wenn man auf „perfekte“ Form verzichten kann, ist das nicht weiter schlimm. Mich hat es immer gestört, dass die Muffins so auseinanderlaufen, wenn man sie nur in den Papierförmchen bäckt. Vor 3 Jahren hab ich dann ein Silikon-Muffin-Blech geschenkt bekommen und ich möchte es nicht mehr missen. Gerade für Muffins mit größerem Obst drin (wie Kirschen) würde ich immer ein Blech empfehlen, da das Obst doch ein nicht zu vernachlässigendes Gewicht mitbringt und gerne aus den Förmchen purzelt, wenn sie nicht genügend stützen.
Ob nun ein starres Blech oder das flexiblere Silikon besser ist, ist wohl Geschmackssache. Ich mag Silikonbackformen allgemein sehr gerne. Mein Silikonblech ist von Lurch. Die sind recht teuer, aber über die Qualität kann ich nicht klagen. Nach 3 Jahren, in denen ich häufig Muffins gemacht habe, hat es noch keinerlei Mängel. Seit neustem habe ich auch einzelne Silikonförmchen. Die habe ich für ca. €5,- bei Xenos gekauft. (Heute habe ich sie zum ersten Mal ohne extra Papierförmchen drin benutzt. Mal schauen, ob sich die Muffins ordentlich raus machen lassen.) Platzsparender sind Einzelförmchen auf jeden Fall (Hauptgrund, warum ich kein 2. Blech gekauft habe), die Form behalten die Muffins beim Backen auch.
Zum Rezept. Das Rezept ist etwas vom Originalrezept abgewandelt. Das verlangt u.a. eine Sahnehaube, die ich gerne weglasse, da die Dinger so schon süß genug sind. Ich mache lieber mehr Schokolade rein. Dafür nehme ich am liebsten die Vollmilch- oder Zartbitterschokolade von Lidl. Sowas wie Milka würde ich nicht unbedingt empfehlen. Mit weißer Schokolade ist es auch toll. Schokotropfen, wie man sie bei den Backzutaten findet, eignen sich auch sehr gut.
Zu guter Letzt: Mit Schokoglasur sind die Muffins die maximale Verführung für jeden Schokoliebhaber.
Und nun zum Rezept :)

Zutaten (für 12 – 16 Stück):

  • 1 Glas Sauerkirschen
  • 250 g Mehl
  • 2 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 2 EL Kakaopulver
  • 1 Tafel Schokolade (alternativ 70 – 100 g fertige Schokostückchen)
  • 1 Ei
  • 140 g Zucker
  • 80 ml Pflanzenöl (alternativ 125 g weiche Butter/Margarine)
  • 250 ml Buttermilch
  • außerdem: 2 Rührschüsseln (eine davon sollte groß sein), Schneebesen, Kochlöffel, Muffinblech oder einzelne Silikonförmchen, evtl. Papierförmchen

Zubereitung:

  • Kirschen gut abtropfen, Saft auffangen
  • Backofen auf 175°C vorheizen (ich mach das meistens nicht, weil ich es für Energieverschwendung halte und verlängere stattdessen die Backzeit um ca.5 Minuten)
  • Vertiefungen des Muffinblechs einfetten oder Papierförmchen hineinsetzen
  • Schokolade hacken (nicht zu fein, wir wollen ja noch was von den Schokostücken schmecken)
  • in der kleineren Schüssel Mehl mit Backpulver, Natron und Kakaopulver sorgfältig mischen
  • Schokolade hinzufügen
  • in der großen Schüssel Ei und Zucker mit dem Schneebesen etwas schaumig schlagen
  • Öl und Buttermilch hinzufügen und gut durchrühren
  • nach und nach die Mehlmischung zugeben und nur so lange rühren, bis alle Zutaten feucht sind
  • Kirschen vorsichtig mit dem Kochlöffel unterheben (meine Erfahrung hat gezeigt, dass das mit einem Löffel besser geht als mit dem Schneebesen)
  • wenn ihr wollt, noch einen Schuss vom aufgefangenen Kirschsaft in den Teig einrühren
  • Teig in die Förmchen/Vertiefungen füllen (geht am besten mit einem Ess- und einem Teelöffel)
  • auf mittlerer Schiene im Ofen etwa 25 Minuten backen
  • die Muffins nach dem Backen noch etwa 10 Minuten im Blech ruhen lassen und dann herausnehmen

Musikempfehlung: Celldweller

So. Viel Spaß euch beim Nachbacken und guten Appetit!

Yours, Aly

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Was unterm Strich übrigbleibt.
Beitrag zur Debatte um die grauenhafte Bildungspolitik (Plakat bei der Demo in Dresden):

BILD
– ung
—————
Was bleibt

Fand ich irgendwie passend. Hege eh eine sehr große Sympathie für die BILD.

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Nachtrag, 11. 05. 2012
Die einzelnen Silikonförmchen sind wirklich super. Muffins lassen sich problemlos aus ihnen lösen. Sogar wesentlich leichter als aus den Papierdingern.

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