Weihnachtsgruß

Ich wünsche euch allen da draußen ein wunderschönes Weihnachtsfest <3
Genießt diese Tage und verbringt sie nur mit Dingen, die euch Freude bereiten.

Yours, Aly <3
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Ideen für kalte Tage: Adventskalender Türchen 13

Die 13! Ich bringe Unheil und so. Nein, Spaß. Ist ja nicht mal Freitag. Seid ihr eigentlich abergläubisch bei solchen Sachen? Ich persönlich mag die 13 und deswegen freue ich mich, heute das 13. Türchen mit und für euch zu öffnen.
Auch heute werde ich wieder handarbeitstechnisch aktiv mit euch. Allerdings ohne viele Bilderchen (so viel wäre da wahrscheinlich nicht zu erkennen, da ich zumindest heute keinen Strickkurs mit euch machen möchte).
Also holt die Stricknadeln raus und los geht's!

~Weihnachtliche Baskenmütze~

Ihr braucht:

  • 7 Spielnadeln Stärke 3 (ein Nadelspiel mit 5 Nadeln reicht auch, ist aber etwas komplizierter)
  • ca. 50 g Wolle für Nadelstärke 2.5 – 3; Lauflänge ca. 400 m auf 100 g; Maschenprobe: 36 Maschen x 44 Reihen = 10 x 10 cm (ich habe vor 2 Jahren bei Buttinette das Weihnachtssocken-Wolle-Paket gekauft und nun endlich mal verwendet)
  • Wollnadel oder andere Nadel ohne Spitze

Prinzipiell kann man jede Art von Wolle nehmen. Wenn ihr dickere habt, müsst ihr nur die Maschenzahl entsprechend anpassen (und natürlich auch dickere Nadeln nehmen). Besonders hübsch sieht natürlich bunte Wolle aus, bei der die Streifen aus „dem Knäuel kommen“. Da gibt es besonders bei Sockenwolle eine große Auswahl.

Wie wird’s gemacht?

  • auf 4 Nadeln verteilt 116 Maschen anschlagen (= 29 Maschen pro Nadel) und zur Runde schließen; die 116 Maschen entsprechen etwa 53 cm, mit Hilfe der Maschenprobe, die auf die Banderole eines Wollknäuels aufgedruckt ist, könnt ihr die Maschenzahl ggf. anpassen, wenn ihr dickere/dünnere Wolle habt
  • etwa 3 cm im Rippenmuster (= 2 Maschen rechts, 2 Maschen links) stricken (bei mir waren das 11 Runden)
  • in der nächsten Runde wie folgt arbeiten:
    1. 1 Masche rechts stricken
    2. 1 Masche rechts verschränkt aus dem Querfaden zunehmen
    3. 2 Maschen rechts stricken
    4. 1 Masche rechts verschränkt aus dem Querfaden zunehmen
    5. 2 Maschen rechts stricken
    6. 1 Masche rechts verschränkt aus dem Querfaden zunehmen
    7. 1. – 6. wiederholen bis zum Rundenende
  • die jetzt 186 Maschen gleichmäßig auf 6 Nadeln verteilen (= 31 Maschen pro Nadel)
  • nun etwa 10 cm glatt rechts stricken (ich hab einen recht großen Kopf und bei mir reichte das so aus)
  • ab jetzt in jeder Runde die letzten beiden Maschen einer Nadel zusammenstricken bis auf jeder Nadel noch 1 Masche ist
  • über die letzten 6 Maschen noch 7 Runden arbeiten
  • Maschen mit dem Arbeitsfaden zusammenziehen und alle Fadenenden vernähen

Und fertig ist eure Baskenmütze!
Ich fand, es ging erstaunlich schnell. Ich würde sagen, ich habe zwei Nachmittage intensiv daran gearbeitet (wenn man es zusammenrechnet). Also nicht so viel Zeitaufwand und leicht war es zu dem auch. Sechs Nadeln können zwar manchmal etwas nerven, aber das Ergebnis macht das wett.
Ich wollte es erst mit nur vier Nadeln durchziehen, habe mich aber aufgrund der hohen Maschenzahl pro Nadel und der leichteren Maschenabnahme habe ich mich dann jedoch dagegen entschieden. Nachdem mir ständig fast Maschen von der Nadel gefallen sind und ich mir ein zweites Nadelspiel in Stärke 3 gekauft hatte.

Apropos Nadeln: Es gibt ja die richtig teuren und günstige von MäcGeiz oder Pfennigpfeiffer. Ich habe hauptsächlich die günstigen von letzteren Anbietern. Ich bin mit denen vollkommen zufrieden. Bei Wolle bin ich mir noch nicht so sicher. Das nächste Modell habe ich mit Markengarn gearbeitet und muss sagen … wow. Das ist echt ein gewaltiger Unterschied.

~Kapuzenschal~

Ihr braucht:

  • 7 Knäule Lana Grossa Mille II (5 für den Schal, 2 für die Kapuze)
  • Rundstricknadeln Stärke 8
  • große Wollnadel

Die kontrastfarbige Kapuze ist bei mir ein wenig aus der Not geboren, weil die dunklere Farbe im Wollladen meines Vertrauens zur Zeit nicht nachgeliefert wird. Da der Schal aber ein Geschenk für jemanden zu Weihnachten ist, habe ich dann eben einen anderen Ton genommen. Sieht aber auch toll aus :)
Ich habe diese Anleitung als Grundlage für den Kapuzenschal genommen. Bei der Kapuze habe ich versucht, die Maschenzahl und Reihenzahl an meine Garnstärke anzupassen. Die Taschen habe ich weggelassen. Genauso wie die Ohren. Schwiegermama in Spe mag zwar Katzen, aber das erschien mir dann doch unpassend :P
Man sieht ein bisschen aus wie Altaïr, wenn man die Kapuze auf hat :D

Anleitung:

  • Schal
    • 26 Maschen anschlagen, davon sind 2 für den Rand und 24 für das Rippenmuster; wenn ihr euren Schal breiter oder schmaler wollt, schlagt 24 ± Vielfache von 4 + 2 Maschen an, das sorgt dafür, dass der Rand gleichmäßiger wird
    • der Rand wird sowohl in Hin- als auch in Rückreihe folgendermaßen gearbeitet:
      • 1 Masche der Reihe mit dem Faden vor der Arbeit wie zum Linksstricken abheben (aber nicht stricken)
      • letzte Masche der Reihe rechts stricken
    • Hinreihe: Rippenmuster mit 2 Maschen rechts, 2 Maschen links, beginnend mit den rechten Maschen
    • Rückreihe: wie Hinreihe
    • wiederholen, bis 5 Knäule Mille II fast verbraucht sind (wenn ihr tatsächlich damit arbeitet, sollte der Schal nicht viel kürzer werden, ansonsten kann man ihn am Ende nicht zubinden)
    • zu guter Letzt noch die Maschen abketten
  • Kapuze aus 2 Teilen
    • 22 Maschen anschlagen, dabei einen langen Faden lassen (zum späteren Zusammennähen
    • etwa 21 cm glatt rechts stricken
    • ab hier die Zunahmen wie in der verlinkten Anleitung arbeiten (ich habe jeweils die letzten beiden Zunahmen ausgelassen), nach dem Abketten ebenfalls den Faden sehr lang lassen
  • die Kapuzenteile rechts auf rechts mit einem Fadenende zusammennähen
  • den Schal in der Mitte falten und die Kapuze aufstecken (am besten fixiert sich das Ganze mit Sicherheitsnadeln) und mit Fadenenden festnähen
  • enden und freuen, dass man fertig ist

Man muss natürlich nicht die Fadenenden zum Festnähen nehmen, aber da man die sowieso irgendwie vernähen muss, ist das eine perfekte Gelegenheit, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen.
Ich kann beim besten Willen nicht sagen, wie lange es dauert, den Schal zu machen. Ich habe fünfmal neu angefangen, weil ich nicht zufrieden war mit dem Muster, das ich gewählt hatte, weil mir der Schal zu breit war, weil mir der Rand nicht gefallen hat. Hier zeigt sich die gute Qualität der Wolle: sie hat das anstandslos mitgemacht.
Für die Kapuze habe ich inkl. Nähen etwa vier bis fünf Stunden gebraucht.
Es gibt auch Anleitungen, bei denen die Kapuze nicht extra gestrickt wird, sondern zusammen mit dem Schal. Schaut einfach mal im Netz umher.

Und zu guter Letzt noch ein Ausblick auf mein aktuelles Mützenprojekt:

Das erste Mal mit Zopfmuster. Macht Spaß, ist aber auch etwas anstrengender. Zumindest immer in der Runde, in der „gezopft“ wird. Nicht schwierig, nur etwas anstrengender, weil man immer wieder Maschen von einer Nadel auf die andere schiebt und aufpassen muss, dass die dann korrekt vor oder hinter der Arbeit liegen.

So, ich hoffe, die ein oder andere greift nun tatsächlich zu Wolle und Nadel und nutzt einen bitterkalten Abend um ein wenig zu stricken.
Morgen findet ihr euer Türchen hier.
Ich wünsche euch weiterhin eine tolle Adventszeit <3

Yours,
Aly <3

Weihnachtsgedanken

Wo soll man da eigentlich anfangen?
Was sind so meine Traditionen zu Weihnachten? Nicht nur speziell an Weihnachten selbst, sondern auch in der Adventszeit?
Natürlich: Plätzchen backen, die Wohnung (oder zumindest das Wohnzimmer) dekorieren, sich durch die Menschenmassen auf dem Weihnachtsmarkt schieben – mal fluchend, weil man eigentlich nur zur Straßenbahn will, mal romantisch und verträumt in Gedanken versunken, weil einem Schneeflöckchen in die Haare schweben und einfach alles wunderbar ist -, Geschenke suchen und verpacken, Glühwein trinken, Weihnachtsmusik hören.
Ich mag diese Zeit, besonders, wenn der Wettergott sogar pünktlich zum Beginn der Adventszeit Schnee zur Erde schickt.
Ich bin zwar jedes Jahr aufs Neue schockiert und genervt, dass bereits Ende August/Anfang September Lebkuchen & Co. in den Supermärkten allgegenwärtig sind, aber am ersten Dezember habe ich das vergessen und freue mich einfach.
Und stelle jedes Jahr aufs Neue fest, dass im Dezember jeder Tag mindestens 48 Stunden bräuchte, um alles zu machen, was ich machen möchte und muss.
Ich möchte ganz viel zu Hause eingekuschelt sitzen und heiße Schokolade trinken, Plätzchen futtern, Weihnachtsfilme gucken und stricken. Oder Zeichnen.
Ich möchte aber auch genauso bei Kerzenschein lesen. In der Badewanne planschen. Weihnachtsgeschenke machen. Im Schnee spazieren gehen. Mehr Vanillekipferl backen. Manches lässt sich da nicht so gut kombinieren. Und bei aller Gemütlichkeit: Ein bisschen Zeit muss schon auch für die Uni bleiben. Aber nur ein bisschen.
Das Lese-Strick-Dilemma ist dieses Jahr sehr ausgeprägt.
Geht einfach nicht parallel, ich muss mich also für eins davon entscheiden. Schwierig, schwierig.
Seit ich Schweinsgalopp bekommen habe, hat es sich zu meiner Adventslektüre entwickelt. Ich lese es jetzt bereits das dritte Mal. Es ist noch nicht langweilig und immer noch kann ich nicht erwarten, zu lesen wie es weiter geht. Was man alles so in einem Jahr vergisst, ist faszinierend. Es ist für mich ein unheimlich schönes Weihnachtsbuch. Ich kann es nur jedem wärmstens empfehlen (ich hab es dieses Jahr sogar meinen Eltern aufgezwungen; allerdings habe ich keine Ahnung, ob sie schon angefangen haben). Meiner Meinung nach brauche ich mit den anderthalb Wochen, die ich jetzt bereits dran sitze, schon zu lange, aber da kam dann auch immer wieder ein Strickstück dazwischen (oder die Uni … oder mein Freund, der will auch ab und zu Aufmerksamkeit :P)
Ein Film, den ich zu Weihnachten auch immer wieder gerne gucke, ist Polarexpress. Die Idee dahinter finde ich einfach schön.
Und natürlich ist an Heiligabend Drei Haselnüsse für Aschenbrödel mit meinen Eltern Pflicht. Den Film kann ich mittlerweile mitsprechen. Und er ist immer wieder toll. So, wie die meisten anderen DEFA-Märchenfilme auch. Ich brauch kein visuelles Spektakel á la Avatar zum Glücklichsein; liebevoll drapierte Papptannenbäume mit Federschnee drauf reichen vollkommen aus. Oder Männer in grandiosen Bärenkostümen. Wäre ich Heiligabend nicht immer so müde, würde ich auch jedes Jahr nach Aschenbrödel noch Das kalte Herz gucken. Auch ein wunderbarer Film.
Nebst Schweinsgalopp ist in den letzten Jahren noch ein neues Advents-Muss dazu gekommen: Ente essen mit den Mädels hier.
Ein Mal im Jahr schalte ich das schlechte Gewissen gegenüber gekauftem toten Tier ab und serviere Ente mit Kartoffeln und Rotkohl bei Kerzenschein. Dieses Jahr wird es sogar frischen Rotkohl geben. Normalerweise lebe ich ja eher vegetarisch aus Überzeugung (allerdings nicht, weil ich finde, es sei falsch ein Tier zu Töten um sich davon zu ernähren – das empfinde ich als natürlich; andere Faktoren wiegen da aus meiner Sicht viel schwerer), aber die Ente zu Weihnachten … damit bin ich groß geworden. Es war und ist etwas, auf das ich mich das ganze Jahr gefreut habe und freue, denn diesen Luxus gibt es nur zu Weihnachten (daheim brauch ich nicht mal ein schlechtes Gewissen gegenüber dem Tier haben, da ich genau weiß, wo es herkommt und dass es Leben hatte). Es ist immer ein schöner Jahresabschluss mit den Mädels hier. Ebenso wie der Jahresabschluss mit den Mädels zu Hause. Ich weiß schon gar nicht mehr, wie lange wir uns schon kurz vor Weihnachten zu einem gemeinsamen Essen in unserem Lieblings-China-Restaurant einfinden. Seit wir die Schule beendet haben, ist es so ziemlich die einzige Gelegenheit, zu der mal alle zu Hause sind und somit ist es mir jetzt noch wichtiger und lieber geworden.
Ebenso wie das Familientreffen am ersten oder zweiten Weihnachtsfeiertag. Auch wenn mir die Verwandschaft naturgemäß nach etwa 15 Minuten auf die Nerven geht :P Ich hab sie alle lieb und freue mich, sie zu sehen.
Und natürlich zu Hause bei meinen Eltern (und unserem Kater) zu sein. Auch, wenn ich dafür Weihnachten noch nie mit meinem Freund verbracht habe.
Bleiben noch ein paar klassische Sachen, die schon ewig so sind, wie sie sind:
An Heiligabend gibt es bei uns Kartoffelsalat und Würstchen.
Bei der Bescherung darf ich immer unter den Baum kriechen. Versuche, das auf den Kater abzuschieben sind kläglich gescheitert; ebenso meine Bemühungen, mal wieder einen richtigen Weihnachtsmann zu haben (irgendwie scheinen alle der Ansicht, nur weil ich jetzt meinen Namen rückwärts buchstabieren kann, wäre ich zu alt dafür). Vielleicht kann ich mich dieses Jahr mit meinem kaputten Rücken drum drücken. Außerdem bestehe ich darauf, dass während der Bescherung das erfolgreichste Album vom guten Frank Schöbel (Weihnachten in Familie) oder Michael Schanzes Klingender Adventskalender läuft. Manche Sachen bürgern sich eben ein. Ich weiß gar nicht, wie lange wir diese Alben schon haben (das eine hatten wir vor der CD bereits auf Schallplatte). Nur in einem Jahr gab es eine Ausnahme: Da musste meine Familie sich die Weihnachts-CD der Toten Hosen anhören (ich glaube, sie waren sehr froh, dass ich danach wieder die alten Sachen hören wollte).
Mit einer „Tradition“ musste ich dieses Jahr brechen: Mein Schwibbogen brauchte eine neue Lichterkette. Die alte, ein Relikt meiner Kindheit, hat nun endgültig den Geist aufgegeben. Aber das darf sie auch. Ich glaube, die Kette war ungefähr so alt wie ich. Dass sie überhaupt so lange gehalten hat, ist doch ein Zeichen dafür, dass in der DDR keineswegs alles schlecht war.

Was sind eure Traditionen in der Weihnachtszeit?
Yours,
Aly <3

Blogger-Adventskalender: 1.Dezember

Adventskalender
Nun ist er da, der 1. Dezember 2012 und ich habe die große Ehre, das erste Türchen des Adventskalenders für euch zu sein.
Ich musste nicht lange überlegen, was ich für machen wollte: Ich werde heute mit euch basteln. Und was wir machen, ist ein echter Allrounder. Man kann ihn zum Dekorieren nehmen, verschenken und zur Not sogar auf dem Weihnachtsmarkt verkaufen (zumindest darf man hier bei mir Non-Food ohne Genehmigung aus einem Bauchladen heraus verkaufen).
Einen Tusch bitte für den Aurelio-Stern (oder Bascetta-Stern, je nachdem wen man fragt):
Aurelio
Eigentlich ist er gar nicht so schwer, nur ein wenig zeitaufwändig. Aber wert ist er den Aufwand auf jeden Fall (ich weiß gar nicht genau, wie viele ich insgesamt schon gemacht hab), denn er sieht einfach toll aus. Und durch verschiedene Materialien bieten sich einige Möglichkeiten, was man am Ende mit ihm macht.
Was ihr braucht:

  • 30 Blatt quadratisches Papier
    • für den Anfang ist wohl ein Quadrat der Größe 10 x 10 cm am besten geeignet, das ist nicht zu groß und nicht zu klein
    • in Bastelläden finden sich viele sehr schöne, aber auch sehr teure Papiersets extra für die Sterne; mein Tipp hier: ein farbiger Notizzettelklotz ist (fast) genauso gut (der Beispielstern besteht auch aus Notizzetteln)
    • das Papier sollte nicht zu stark sein (mein Papierset aus dem Bastelladen hat 100 g/qm, mehr würde ich nicht empfehlen)
  • ein bisschen Geduld und Zeit

Und dann kann es los gehen.
Der Stern besteht aus 30 Segmenten, die alle auf die selbe Weise gefaltet werden.
1. Schritt

Papier in der Mitte falten und wieder auseinander klappen

2. Schritt

2 gegenüberliegende Ecken zur Mitte falten (ob ihr nun die nehmt, die ich angedeutet hab oder die anderen, ist prinzipiell egal, ihr müsst es nur bei allen Teilen gleich machen; wenn ihr die anderen nehmt, wird das Teil spiegelverkehrt zu meinem).
Sollte dann in etwa so aussehen:

Anschließend das Papier umdrehen.

3. Schritt

Die rechte untere Ecke und die linke obere Ecke zur Mitte falten.

Und wieder umdrehen.

4. Schritt

Entlang der gestrichelten Linien falten.


Und wieder umdrehen (hoffentlich habt ihr noch keinen Drehwurm).

5. Schritt

Die überstehenden Papierenden rechts oben und links unten möglichst dicht zur Mitte falten.

6. Schritt

So rum, wie es jetzt liegt, in der Mitte zusammenklappen, sodass ein Dreieck entsteht.

Nun ist das erste Grundelement fertig, fehlen nur noch 29. Danach kann man das im Schlaf. Versprochen.
Wenn ihr das zweite fertig habt, stellt sich euch mal so nebeneinander

Es ist wichtig, dass sie gleich aussehen, wenn sie „in die gleiche Richtung schauen“. Falls das nicht der Fall ist, kann man die Teile nachher nicht zusammenstecken. Aus meiner Erfahrung faltet man aber intuitiv immer auf die gleiche Weise ^^. (Kompliziert wird es nur, wenn man jemandem helfen soll, der spiegelverkehrt gefaltet hat … .)

Nun geht es ans Zusammenstecken:
Für eine Spitze des Stern werden drei Segemente zusammengesteckt.
Zur besseren Unterscheidung habe ich drei verschieden farbige Segmente genommen.

Wenn man die Segmente ein bisschen auffaltet, sieht man, dass sie drei Flächen haben.

Es wird so zusammengesteckt, dass Fläche 1 des oberen Segments auf Fläche 2 des unteren aufliegt und Fläche 2 des oberen auf Fläche 3 des unteren.


Man schiebt das dann soweit es geht zusammen.
Mit dem dritten Segment wir genauso verfahren. Jetzt ist das grüne Segment unten und das orangefarbene oben.

Zum Schluss müssen noch das blaue und das orangefarbene Segment verbunden werden. Hier ist jetzt das blaue oben und das orangefarbene unten.
Die fertige Spitze sollte dann etwa so aussehen.

Wenn ihr erstmal die erste Spitze geschafft habt, ist der Rest ganz einfach. Es ist ein wenig fummlig, aber mit Geduld und ein bisschen Übung klappt es.
Jetzt nehmt ihr euch einen der abstehenden Zacken und bastelt dort die nächsten zwei Segmente ran und dann immer so weiter.
Wenn es an einer Stelle dann mal so aussieht:
,
also vier Spitzen vorhanden sind, steckt ihr wie eingezeichnet deren untere Zacken zusammen, sodass ihr fünf fest verbundene Spitzen erhaltet.

Dies hat seinen Grund, denn egal von welcher Seite ihr auf den Aurelio-Stern schaut, es schauen immer genau fünf Spitzen direkt zu euch zurück :)
Irgendwann solltet ihr dann alle 30 Segmente verbaut haben und steht nur noch vor der Herausforderung, die letzten drei Zacken miteinander zu verbinden.

Hier ist nochmal etwas Fingerfertigkeit gefragt, aber wenn ihr bis hierher durchgehalten habt, ist das kein Problem mehr.

Und nun seid ihr auch schon fertig und habt einen wunderschönen Aurelio-Stern gebastelt!

Ideen zum Aurelio-Stern:

  • man kann auch schon bei den fest verbundenen fünf Spitzen aufhören und diesen Stern zB auf eine Geschenkverpackung kleben oder ein Keilrahmenbild damit gestalten (hab ich letztes Jahr im Bastelladen gesehen, sieht sehr schick aus)
  • Papiergröße variieren, um kleinere oder größere Sterne zu bekommen (bei 5 x 5 cm wird es aber schon fast unangenehm klein, aber es geht)
  • man kann auch eine Stern-Lichterkette machen; dazu verwendet ihr Transparentpapier sowie zB eine LED-Lichterkette und müsst, bevor ihr die letzten drei Zacken verbindet, ein Lämpchen in den Stern stecken (in jedem „Ring“ aus fünf Spitzen ist ein kleines Loch, wo alle Segmente aufeinander treffen, genau dort muss das Lämpchen rein)
  • aus Goldpapier gemacht gibt der Stern eine tolle Spitze für einen Weihnachtsbaum ab

So, nun wünsche ich euch viel Spaß und Erfolg beim Basteln sowie eine schöne Adventszeit!
Euer nächstes Türchen könnt ihr morgen bei Zauberschwalbe öffnen.

Yours,
Aly <3